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Schulbesuche mit Zweitzeug*innen am 08.05.2026.
Gedenkfeier am 10.05.2026 um 16 Uhr auf dem KZ-Friedhof Schömberg zum Abschluss
Gedenkfeier am 10.05.2026 um 10 Uhr am Mahnmalplatz unter dem Motto: "Was vor über 80 Jahren geschah, prägt Deutschland und Europa bis heute."
Gedenkfeier am 10.05.2026 um 10 Uhr am Mahnmalplatz unter dem Motto: "Was vor über 80 Jahren geschah, prägt Deutschland und Europa bis heute."
Das war unsere Begegnungswoche 2026.
Viele schöne Momente voller schöner Begegnungen, Gespräche und emotionalen (und auch sehr traurigen) Geschichten, machten auch diese Begegnungswoche aus.
Am Donnerstagabend wurden die ersten Gäste empfangen.
Am Freitag berichteten Zweitzeug*innen in Schulen über die Geschichten ihrer Vorfahren, damit die Geschichten hinter den Namen nicht in Vergessenheit geraten und wir uns daran erinnern, dass die Menschen aus ihren aktiven Leben gerissen wurden. Anschließend waren wir traditionell bei einem unserer Mitglieder zu einem Begenungsnachmittag eingeladen.
Am Samstagmorgen gab es für unsere Gäste ein Programm, um die Gegend hier kennenzulernen. Am Nachmittag hatten wir hier einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst.
Am Sonntag fand unsere Gedenkfeier mit dem Titel „Was vor 80 Jahren geschah, prägt Deutschland und Europa bis heute.“ Iga Kozlawkowska aus Warschau erinnerte an ihren Urgroßvater und
Überlebenden des KZ Dautmergen Jacek Zieliniewicz, sie betonte: „ Mein Urgroßvater war ein unglaublicher Mensch und es sei wichtig die Erinnerung an ihn und alle Überlebenden zu bewahren“. Danach sprach Tony van Royen über ihren Onkel Frans Fontaine, der ebenfalls im KZ Dautmergen aus dem Leben gerissen wurde. Sie berichtete dennoch von der Erleichterung, endlich zu wissen, was ihrem Onkel widerfahren ist. Markus Birkenmaier sprach anstelle der Französin Brigitte Boucinha, deren Vater das KZ Schörzingen überlebte und ein zentraler Akteur der deutsch-französischen Versöhnung war. Auch Agata Knapinska sprach über ihren 102-jährigen Großvater Edward Lecki, der u.a. das KZ Dautmergen überlebte. Die Gedenkfeier wurde von Brigitta Marquart-Schad eingeleitet mit mahnenden Worten, die den Ermordeten gedachten, die aufgrund ihrer politischen Überzeugung, ihres Glaubens oder ihrer Herkunft ermordet wurden. Dabei sagte sie „Was hier geschah, war kein dunkler Unfall der Geschichte. Es war das Ergebnis von Hass, Gleichgültigkeit, Propaganda und dem Schweigen zu vieler.“
Nach einem Empfang der Stadt Rottweil gab es eine abschließende Gedenkfeier auf dem KZ-Friedhof Dautmergen. Dort sangen wir zum Schluss gemeinsam das Lied „we shall overcome“.