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Gedenken am 23. April 2023

Erinnern öffnet Wege in eine demokratische Zukunft

Bei der Gedenkfeier im Eckerwald tauschen sich Oberbürgermeister Christian Ruf, Landtagspräsidentin Muhterem Aras und Brigitta Marquart-Schad, Vorsitzende der Initiative Gedenkstätte Eckerwald, mit den Angehörigen von Zeitzeugen der nationalsozialistischen Tyrannei aus. Ganz rechts im Bild ist Bürgermeister Sprenger aus Schömberg.

Fotogalerie (extern)


Erinnern öffnet Wege in eine demokratische Zukunft

Heide Friederichs

Rottweil (hf) " Erinnern öffnet Wege  in eine demokratische Zukunft" -  unter dem diesjährigen Motto fand die Gedenkfeier beim Mahnmal in der Gedenkstätte im Eckerwald statt. Vorsitzende Brigitta Marquart-Schad von der Initiative Gedenkstätte Eckerwald konnte wieder Gäste aus Luxemburg, Polen, Ungarn und Deutschland, Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Landrat (Günther-Martin) Pauli aus dem Zollernalbkreis, Oberbürgermeister der Stadt Rottweil Christian Ruf , Bürgermeister Karl-Josef Sprenger aus Schömberg, Ortschaftsräte, Gemeinderäte und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Würdig umrahmte die Muikkapelle Zepfenhan mit der Europahymne, dem Friedenswunsch Dona nobis pacem und dem Lied: "Von guten Mächten wunderbar geborgen" des Widerstandskämpfers Pastor Niemöller, um dem bitteren Gedenken an das Leiden und Sterben im "Wüste"-Projekt vor 78 Jahren die Schwere zu nehmen.
"Die Gedenkstätten - Orte der Initiative Eckerwald stehen in starkem Kontrast zu dem Grauen, an das sie erinnern: Heute begegnen  sich hier Demokratinnen und Demokraten diverser Nationen eines vereinten Europas" begann Gastrederin Muhteren Aras ihre Gedenkrede und  appellierte, dass jene Tyrannei durch die Nationalsozialisten nicht in Vergessenheit geraten und nicht neu entflammen dürfe: "Nie wieder!", denn hier an diesem Platz erlitten Menschen schlimmste Erniedrigung und Unmenschlichkeit. "Menschen wurden mit Nummern versehen, für wenige Reichsmark weitergereicht, versklavt für die grausame Zwangsarbeit in den KZ's. Heute wird würdevoll an sie erinnert, an ihre Namen und NICHT an Nummern", folgerte Aras. Und sie bemühte einen Vergleich: "Einst gab es die tödliche Industrie mit dem Namen "Wüste", heute erinnert daran ein Wald, ein Ort des Lebens." Beides "Erinnerung und unsere Grundwerte" gehört zusammen. Unser Grundgesetz ist eine Antwort auf den Zivilisationsbruch der NS-Zeit. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde als oberster Grundsatz ist eine Folge der Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus, folgerte sie. Wir alle seien aufgerufen, diese entschieden zu verteidigen gegen diejenigen, die das Grundgesetz auszuhöhlen versuchten und sich damit gegen die Demokratie stellten.
Muhteren Aras bedankte sich bei den Angehörigen der Zeitzeugen, die jährlich aus unterschiedlichen Ländern zur "Woche der Begegnung" kämen, um von ihren Brüdern, Vätern oder Großvätern zu berichten - ihr Schicksal nicht dem Vergessen zu überlassen.  Drei Gäste sprachen über ihr persönliches Schicksal : Gaston Raths von der Amicale Natzweiler-Struthof Luxemburg hob die Sorge in den Mittelpunkt, das "Weltgewissen" in den Anfängen zu erkennen, denn durch den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine zögen dunkle Wolken am Himmel der Demokratie auf und zog daraus die Verpflichtung, auf die Vergangenheit hinzuweisen und zu erinnern. Lydia Böhm aus Opfingen berichtete über die Geschichte ihres Großvaters Georg Scherer, auf dessen Schicksal sie erst über die Namen auf den Totentafeln in der KZ-Friedhofskapelle Schörzingen gestoßen sei. Arek Koperski aus Warschau erinnerte an seinen Großvater, der nach dem Warschauer Aufstand nach Dautmergen kam und im März 1945 in Vahingen/Enz  gestorben war. Erst 44 Jahre nach dem Krieg fand seine Mutter, Urszula Koperska, dort das Grab ihres Vaters. Sie selbst- als eine der noch wenigen Überlebenden - war mit ihren Eltern und ihrem Bruder ins KZ-Ausschwitz -Birkenau deportiert worden. Arek Koperski beschwor mit klaren Worten nicht gleichgültig gegen drohenden Terror und Kriege zu sein, nicht zu schweigen, bevor es zu spät ist, denn "Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen".

Die Gäste und Mitlgieder der Initative Gedenkstätte Eckerwald wurden nach der Feier traditionell von der Stadt Rottweil zum Mittagessen eingeladen und Oberbürgermeister Ruf bedankte sich für das Engagement dieser Begegnung mit Zeitzeugen und deren Nachkommen als einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung. Gedenktage wie diese seien nicht ohne Wirkung für eine demokratische Gesellschaft. Das ganz persönliche Totengedenken der Gäste fand auf den beiden KZ-Friedhöfen Schömberg mit namentlich bekannten 1774 Opfern und Schörzingen mit 529 Umgekommenen statt. "

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